App Management

Unternehmens Apps als USP

Harald Winkelhofer 08.02.2018 07:49

Danke für Euer positives Feedback zu unserem Beitrag über Unternehmens-Apps. Auf Basis der vielen Fragen gehen wir nochmals näher auf das Thema ein.

Eine Unternehmens-App wird für einzelne Organisationen oder Unternehmen entwickelt, um ihre Mitarbeiter bei der Durchführung verschiedener Aufgaben zu unterstützen. Unternehmens-Apps werden nur von den Mitarbeitern der Organisation verwendet. Zum Beispiel kann eine Organisation, die auf den Import und Verkauf von Elektronik spezialisiert ist, eine Unternehmens-App erstellen, um den Mitarbeitern dabei zu helfen, den Lagerbestand zu verfolgen.

Dank des technologischen Fortschritts und der Veränderungen der Marktdynamik ist die neue Generation von Unternehmensanwendungen komplexer, komponentenbasiert und skalierbar.

Das heißt, wenn die Organisation erweitert wird, kann die App verbessert werden, um neue Dienste und mehr Benutzer zu unterstützen. Warum sind Apps plötzlich ein so relevantes Thema für Unternehmen geworden?

Mobile First in Unternehmen

Vor einigen Jahren war das Windows-Betriebssystem von Microsoft das meistgenutzte Betriebssystem weltweit. Jedoch, 2017 begann ihre Position an der Spitze zu wackeln und schließlich zu stürzen, durch Googles Android OS das jetzt auf dem ersten Platz steht.

Das stellt eine gewaltige Veränderung in der Branche dar, die viele Geschäftsentwickler zur Kenntnis nehmen müssen.

Mobile Devices und Smartphones sind auch im Büro auf dem Vormarsch und der Desktop-Computer ist nun auf dem Rückzug. Wenn Mobile weiterhin führend sein wird, müssen Entwickler hinterfragen, ob die Bereitstellung von Apps für Desktops eine sinnvolle Investition ist. Desktops werden natürlich nicht komplett aufgegeben, aber mit dieser Wachablöse bei Betriebssystemen ist es jetzt sinnvoller, eine "Mobile-first" -Strategie zu haben. Konzentrieren Sie sich auch auf mobile Betriebssysteme, wie Android und iOS als führende Plattformen und erst später auf den Desktop.

Vor nur fünf Jahren noch viel schwieriger gewesen, aber die Fortschritte bei Smartphones haben es möglich gemacht, viele der gleichen Aufgaben zu erledigen, die Computer leisten können. E-Mails, Bildbearbeitungen, das Schreiben von Dokumenten, Dateiübertragungen und vieles mehr können Sie von Ihrem Smartphone aus mithilfe von mobilen Apps erledigen. In gewisser Weise sind diese Apps dank der Portabilität von Smartphones und der neuen UX-Möglichkeiten auch auf Mobilgeräten bequemer.

Der Portabilitätsaspekt von Smartphones ist nur ein Grund dafür, dass mobile Geräte verstärkt am Arbeitsplatz eingesetzt werden. Die Fortschritte in der mobilen Benutzeroberfläche sind ein weiterer Grund. Im Vergleich dazu ist die Benutzeroberfläche von Desktop-Computern im Vergleich zur vereinfachten und optimierten Benutzeroberfläche von Android und iOS veraltet.

Lösungen für Unternehmen am Beispiel der IBM Apple Partnerschaft

IBM MobileFirst für iOS bietet branchenspezifische Apps für spezielle Aufgaben, die auf Unternehmensdaten und -analysen basieren - und alle über iPhone, iPad und Apple Watch bereitgestellt werden. 2 Beispiele im Folgenden für den Einsatz im Retail und der Luftfahrt. 

 

 

 

Shoppingfans lieben die Breite und Unmittelbarkeit von Informationen in ihren Online-Erlebnissen - etwas, das allzu oft im stationären Handel nicht geliefert werden kann. Employee Mobile Apps können die Lücke zwischen den wachsenden Erwartungen der Kunden und der aktuellen Realität des Einzelhandels schließen, indem sie sicherstellen, dass Kunden in den Geschäften vergleichbaren Komfort, Personalisierung und Zugriff auf Informationen wie die von Online-Kunden erhalten.

Der vernetzte Store wird heute Realität

Während das Erlebnis im Shop für die Verbraucher immer noch attraktiv ist, hängt die weitere Relevanz davon ab, ob Erfahrungen in den Geschäften die Online-Alternativen erfüllen bzw. klar differenzieren. Darüber hinaus müssen die physischen und digitalen Erfahrungen für eine optimierte Customer Journey miteinander verbunden sein. Mobile Apps der nächsten Generation für den Einzelhandel können dazu beitragen, genau das zu erreichen, indem mobile Mitarbeitererfahrungen ermöglicht werden, die es den Mitarbeitern ermöglichen, für ihre Kunden die bestmöglichen und konsistenten Erfahrungen im Geschäft zu schaffen.

Konsumenten erwarten vom Verkaufspersonal, dass sie auf alles eine Antwort haben - oder zumindest mehr, als sie selbst auf dem mobilen Gerät im Laden finden. Diese Informationen, die von Kunden gesucht werden, gehen leider oft über den typischen Einflussbereich eines Einzelhandelsangestellten hinaus. Aus diesem Grund entscheiden sich 40% der Verbraucher, Produkte schneller zu finden, indem sie online einkaufen, um schlecht informierte Mitarbeiter zu vermeiden.

Unser IQ mobile Fazit

Kunden erleben im Laden oft enttäuschende Erlebnisse, weil die Mitarbeiter nicht die Ressourcen oder den Zugriff auf die Bestellinformationen oder Kundeninformationen haben, die sie benötigten. Wir glauben nicht an ein „entweder Online-Einkauf oder Stationärer Einkauf“, es braucht eine Vernetzung beider Welten, zum Vorteil des Kunden und damit das Einkaufserlebnis tatsächlich einzigartig und unverwechselbar wird.

Wir machen uns dazu viele Gedanken und erarbeiten laufend mit Kunden neue Lösungen. Amazon Go und das kassenlose Geschäft ist ein erster Schritt dazu, mehr dazu hier https://www.iq-mobile.at/blog/wie-schoen-einkaufen-ohne-kassa/.

Apps sind zu einem wesentlichen Faktor für Retailer geworden, die weit über die reine Bereitstellung von Informationen hinausgehen. Welche Anforderungen es heute gibt, haben wir ausführlich hier zusammengefasst https://www.iq-mobile.at/blog/shopping-nach-dem-launch-von-amazon-go/ .

Und hier eine Beispiel von unserem langjährigen Kunden MERKUR Markt und der Aktualisierung der m-commerce Lösung für das Partyservice https://www.iq-mobile.at/blog/und-app-gehen-die-broetchen-bei-merkur-markt/

Vor allem jüngere Konsumenten stellen gänzlich neue bzw. veränderte Anforderungen an den Handel, siehe hier https://www.iq-mobile.at/blog/wie-smart-natives-den-handel-fordern/.

Wie man sein Geschäft bzw. seine Filialen mit Beacons vernetzen kann und welchen Möglichkeiten dadurch entstehen haben wir ausführlich analysiert und in einem Whitepaper zusammengefasst https://www.iq-mobile.at/blog/beacons-mehr-power-am-pos/

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