Connected Screens

Smartphones rollen VR und AR in die Breite

Stefan Treiber 11.10.2017 13:48

Wir bei IQ mobile sind überzeugt, dass Virtual und Augmented Reality viele und positive Chancen für Marken bieten. Markenerlebnis und Markenwelten werden – im wahrsten Sinne des Wortes – völlig neu definiert. Zeit also, dass wir uns vor dem nächsten Business Breakfast zum Thema VR/AR näher mit der Thematik befassen.

Wir beginnen mit der Hardware und Plattformen, im speziellen Google Daydream und Apple ARKit.

Was ist wichtig bei Google Daydream zu wissen?

Google hat seine Hardwareplattform kompatibler Smartphones eben erweitert und mittlerweile eine schöne Range zusammengestellt. Flagschiff ist das Google Pixel 2, nähere Infos dazu und die gesamte Range an Daydream Smartphones findet Ihr hier https://vr.google.com/daydream/smartphonevr/phones/.

Punkto Experience setzt Google bei Apps sowohl auf Spiele, praktische Anwendungen und auch Medienkooperationen https://vr.google.com/daydream/experiences/.

Dennoch: Es bleiben nach wie vor Smartphones im Zentrum der Google-Überlegungen. Denn, den Massenmarkt kann Google nur über die Smartphones schnell erreichen. Wie ernst Google diese Strategie ist, unterstreicht ihr Investment von rund 1 Milliarde Euro in den Kauf der Hardware Sparte von HTC.

Google muss es schaffen die Möglichkeiten von VR auf das Android-Ökosystem zu übertragen. VR View https://developers.googleblog.com/2016/03/introducing-vr-view-embed-immersive.html ist nun deren Weg sogenannten „immersive Content“ sowohl in normale Webseiten, als auch Apps zu integrieren. Das unterstützt selbstredend den Push in Richtung „mobile first-Strategie“. In Zukunft soll das „optimale Erlebnis“ auch am Smartphone stattfinden – außer man nutzt den Content über eine Standalone VR-Brille. (Standalone VR-Headsets https://vr.google.com/daydream/standalonevr/)

Was tut sich bei Apple.

Zugegeben, wir haben uns von der letzten Apple Keynote mehr erwartet. Das iPhone X wird die beste Experience bieten, aber darauf muss man in unseren Breiten noch länger warten und dann auch durchaus tief in die Tasche greifen.

Schaut man aber weiter bei Apple, so ist deren VR/AR Zugang sogar noch stärker auf das Smartphone fokussiert, als bei Google. Brille? Nein. Software ist der erste Schritt.

Der Roll-Out des Apple ARKit mag auf den ersten Blick nur wie ein kleiner Schritt wirken. Aber bereits ab dem Apple A9 Chip – und damit ab dem iPad, iPhone 6s, iPhone 6s Plus und iPhone SE – ist damit ein wesentlicher Schritt für Augmented Reality Anwendungen im Massenmarkt getan. https://www.apple.com/at/newsroom/2017/09/ios-11-available-tomorrow/ und https://developer.apple.com/arkit/

Wir erwarten damit einen deutlichen Schub zuallererst bei Gaming und Unterhaltung, aber auch im Markt für Produktivität bzw. Business Anwendungen. Speziell Augmented Reality ist eine wirklich perfekte Basis zur Unterstützung im B2B Bereich, z.B. bei Außendienst, Servicetechnikern, usw.

Zusammenfassend

2018 wird de facto das erste Jahr werden, in dem wir breitere Anwendungen von Virtual Reality und insbesondere Augmented Reality Applikationen erleben werden. Googles und Apples Ansatz breit über Smartphones in den Markt zu gehen, halten wir für sehr richtig. Nur mit Masse kann man Unternehmen, Anwender und Konsumenten vom nachhaltigen Nutzen überzeugen. Wenn es nur einige wenige erleben können, bringt es nichts.

Gerade in Zeiten der Informationsüberlastung durch viele Kanäle im digitalen Bereich, bieten Virtual und Augmented Reality Anwendungen neue und nachhaltige Möglichkeiten der Differenzierung für Marken:

  • Multisensorische Erlebnisse – Konsumenten lesen oder sehen ein Produkt oder Lösung nicht nur, sondern sind Teil davon, erleben sich darin bzw. damit, sowie in den Situationen der Anwendung.
  • Tiefgehende Erlebnisse – Produktinformation wird zu einem emotionalen Erlebnis, es steht weniger der Austausch faktenbasierter Produktinformationen im Vordergrund, sondern viel mehr der konkrete Nutzungskontext, die sinnvolle Anwendung und die Vermittlung eines Anwendungsgefühls.
  • Emotionale Verbindung – Kundenbindung und fortlaufende Kundenbeziehung kann über den Austausch in virtuellen Welten eine völlig neue Dimension bekommen. Das Markenerlebnis für Kunden – insbesondere im B2B-Bereich – wird dadurch ein viel stärkeres Element für Kundenloyalität werden. 

Virtuelle Erlebnisse messbar machen

Der Einstieg in neue Kommunikationslösungen bzw. -kanäle ist für viele Unternehmen oft schwierig, da neues Terrain nur selten messbar ist. Ein Tool von unserer Schwesteragentur Isobar in der Dentsu Gruppe bietet eine deutliche Verbesserung bei der Entwicklung solcher Lösungen.

Denn es ermöglicht die Realtime-Auswertung der interaktiven Kundenerlebnisse innerhalb neuer Lösungen.

Wer beim Thema VR, AR und Merged reality noch ganz am Anfang steht, startet am besten mit unseren Blogbeitrag zum Einstieg https://www.iq-mobile.at/blog/ab-in-die-erweiterte-realitaet/

Wenn sie das Thema Virtual Reality Emotional Measurement and Analytics Platform interessiert, so laden sie bitte das Whitepaper von Isobar hier herunter http://usblog.isobar.com/wp-content/uploads/2017/08/Isobar_VR_Measurement_August_2017.pdf

 

 

IQ MOBILE NEWSLETTER

Bleiben Sie auf dem Laufenden!