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Augmented Reality mit Apple ARKit 2

13.06.2018 09:12

Apple ist es ernst mit Augmented Reality. Tim Cook hat klar gestellt, wie wichtig es ist und verlautbarte, dass es die Art und Weise verändern wird, wie wir Technologie für immer nutzen. Mit dem ARKit in iOS 11 hat Apple AR-Fähigkeiten zu Hunderten Millionen Telefonen gebracht, wir haben darüber bereits vergangenes Jahr geschrieben.

Zur Veröffentlichung unseres neuen Whitepapers zum Themenbereich Augmented und Virtual Reality haben wir ein großes Update zum Thema Augmented Reality gebracht.

Mit iOS 12 bringt Apple den Entwicklern nun mit dem ARKit 2 erweiterte Funktionen wie 3D-Objekterkennung, fortdauernde Erlebnisse und gemeinsame AR-Räume.

Was gibt es Neues im ARKit 2?

Nur ein Jahr nach dem Launch von ARKit mit iOS 11, aktualisiert Apple auf ARKit 2. Hier für Euch eine Übersicht, was es Neues gibt:

  • Verbesserte Gesichtserkennung – ist selbsterklärend.
  • Realistisches Rendering - Das Rendering von Augmented-Reality-Objekten soll deutlich verbessert werden.
  • 3D-Objekterkennung - ARKit erkennt bereits flache Rechteck-Objekte wie Poster oder Bucheinbände, aber mit ARKit 2 können Entwickler vollständige 3D-Objekte erkennen.
  • Fortdauernde Erfahrungen - Sie können AR-Räume und Objekte speichern, die mit physischen Objekten (wie Spielzeug) oder physischen Räumen (wie Klassenzimmern) verknüpft sind, damit man später dort weitermachen kann, wo man aufgehört hat.
  • Geteilte Erfahrungen - Mehrere Benutzer können ihre iOS-Geräte verwenden, um dieselbe virtuelle Umgebung jeweils aus ihrer eigenen Sicht zu betrachten. Apple veröffentlicht ein Block-Multiplayer-Spiel als Code-Demo und Lego zeigte einen virtuellen Spielbereich, in dem bis zu vier Spieler gleichzeitig mit einem virtuellen und realen Spielraum interagieren können. 

Hier kann man die beeindruckende Demo von Lego sehen, die fast alle neuen Funktionen von ARKit 2 nutzte: 3D Objekterkennung, Multiplayer und Fortdauer.


 

https://www.iq-mobile.at/blog/wohin-gehts-bei-apple/

Apps zum messen Nach dem Start von ARKit kam schnell eine Flut von Mess-Apps auf den Markt. Apps zur virtuellen Messung von Längen, Volumen, Raumgrößen, ... Apple geht mit einer eigenen Mess-App ins Spiel, die treffend den Namen „Measure“ trägt. Mit „Measure“ kann man reale Objekte entlang aller drei Achsen linear vermessen.

„Measure“ sieht wie eine einfache, zuverlässige Version der vielen AR-Mess-Apps aus. Sie kann lineare Messungen auch von 3D-Objekten durchführen, um das Volumen schnell zu berechnen. Es erkennt rechteckige Objekte automatisch - einfach auf ein Poster, ein Foto oder eine rechteckige Tabelle zeigen, darauf tippen um verschiedenste Messungen zu erhalten.

Unterstützte Geräte

Per Apple ARKit 2 wird im Herbst als Teil eines Software-Updates für iPhone 6s und höher, alle iPad Pro-Modelle, iPad 5. Generation und iPad 6. Generation verfügbar sein.

Unser IQ mobile Fazit

Apple-Chef Tim Cook hat bereits erklärt, dass er AR gegenüber VR bevorzugt, weil es erlaubt, in der realen Welt präsent zu bleiben und sie gleichzeitig zu verbessern. Eine durchaus gut nachvollziehbare Aussage, die zeigt, wie sehr sich Apple immer wieder mit der Sichtweise des Users auseinandersetzt. VR wird definiert, indem man das, was um einen herum ist, ausblendet, um vollständig in ein digital gerendertes Reich einzutauchen.

ARKit 2 bringt eine digitale Erweiterung der realen Welt, mit der man mit anderen Personen interagieren kann, sowohl IRL („in real life“) als auch mit AR.
Apple soll ja an AR-Brillen arbeiten und gleichzeitig auch ein Apple VR-Headset mit AR-Fähigkeiten in Arbeit haben. Wie Apple die großen Unterschiede zwischen den beiden Technologien in Einklang bringen will, bleibt abzuwarten.

Was wir schon mit Sicherheit sagen können, ist: Apple ist die soziale Interaktion bei AR eindeutig wichtig – man stellt diese ganz klar in den Vordergrund.

Wie wir die Möglichkeiten bei Augmented und Virtual Reality generell sehen, ist hier zu lesen >>

Kundeninteraktion kann man auch in virtuellen Welten messen, wie das geht ist hier nachzulesen >>

Und unser neuestes Whitepaper zu Augmented und Virtual Reality mit einem Überblick von Hard- und Software, sowie vielen Beispielen aus der Praxis gibt es hier zum Download >>

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