
Wie in den letzten Tagen, und schon Wochen zuvor über die Verhandlungen, berichtet ist der Deal zwischen den beiden heimischen Mobilfunkern 3 und Orange formell unter Dach und Fach. Trotzdem könnte die Wettbewerbsbehörde noch ihr Veto einlegen.
Da durch den Zusammenschluss von 3 und Orange ein Anbieter am Markt wegfällt, verringert sich auch das Angebot für die Konsumenten. Nun müssen von der Europäischen Wettbewerbsbehörde diese Auswirkungen auf die Konsumenten geprüft werden. Ein offizielles GO für den Deal wird laut diversen Medienberichten erst Mitte des Jahres erwartet.
Um derweil ein wenig Licht in die Sache zu bringen, möchten wir anhand dieser Grafik von der APA und diepresse.com die Machtverhältnisse am heimischen Mobilfunkmarkt klären:
Der Marktführer A1 kann durch den Kauf der Orange-Diskontmarke yesss! seine Position weiter ausbauen.
Gemeinsam mit der hauseigenen Billigmarke Bob und den 740.000 yesss!-Kunden hält A1 dann knapp 6 Millionen Kunden.
Von der Übernahme am wenigsten betroffen ist T-Mobile (inkl. tele.ring), seines Zeichens der zweitgrößte Anbieter am Markt mit 3,88 Mio Kunden.
Mit seinen dann insgesamt 2,77 Mio Kunden bildet 3 nach der Übernahme den drittgrößten Anbieter Österreichs.
Wenn man 3 und Orange Glauben schenkt, hat der Zusammenschluss der beiden Marken vorerst keine Auswirkungen für deren Kunden. Welche Folgen diese Umstrukturierungen jedoch tatsächlich für den Österreichischen Markt und alle Partner und Lieferanten sowie die Mitarbeiter in beiden Unternehmen haben werden, wird sich im Laufe des Jahres zeigen ;-)
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